Bitte durchlüften

Eine prima Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse, die mich aber trotzdem nicht zu arg pessimistisch stimmt. Es ist Wandel und das ist immer gut.

Die Ausrufer

Post-Jamaika ist Ergebnis und Prüfstand des deutschen Konservatismus. Dafür sollte er geradestehen.

Der Spin war schon Montagmorgen zu lesen. Da wurde das alte Motto der SPD ausgegraben „Erst das Land, dann die Partei“. An gleicher Stelle („Die Lage“, SPON) schrieb Christiane Hoffmann gestern in der Früh abermals im Indikativ, dass die SPD „sich doch auf eine Große Koalition einlassen muss“. Kein Wunder, dass Wolfgang Kubicki für die Verhandlungsabbrecherin FDP völlig ungeniert damit schwadronieren konnte: „Wenn es zu Neuwahlen kommt, sind Sozialdemokraten daran Schuld“. Oder n-tv etwas von „Staatsräson und Verantwortungsbewusstsein“ schwafelte, denen sich die SPD entziehen würde.

Größter Verlierer dieser Wahlen und damit verantwortlich für die Situation ist aber der deutsche sog. Konservatismus. Mindestens fünf Mal hat Angela Merkel mit Regierungsbeschlüssen sogenannte klassische Positionen der Unionsparteien abgeräumt: Atomausstieg (nach Fukushima), Ende der Wehrpflicht, Abkehr vom dreigliedrigen Schulsystem, Frauenquote in…

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