Bewegung am Bahndamm

Seit ich nicht mehr arbeiten muss, höchstens mal eine Mucke mache, fühle ich mich an manchen Tagen wie ein Kind beim Schulschwänzen. Heute bin ich in der Damerow-Straße an den Bahngleisen entlang geschlichen. Ich wollte die Bahn – sowohl die S- als auch die Fernbahn – auf meinen Fotoapparat bannen und möglichst auch noch eine der über Pankow einfliegenden Maschinen. Warum – weiß ich nicht. Es war ein zweckfreier Wunsch.

 

Da ist ein kleiner Trampelpfad in Richtung Heinersdorf und neben dem Drahtzaun fahren schon die S-Bahnen. Mir gefällt das. Ich stand also auf der Lauer, aber es kam kein entsprechendes Motiv. Und immer, wenn ich mich – ungeduldig – wieder in Bewegung setzte, fing auch die Bewegung in der Luft und auf den Schienen wieder an. Als hätten die sich verschworen und immer zugerufen: „Isse weg?“ . Bis ich eine halbwegs gute Stelle bei den Fahrradständern fand. Das Ergebnis dieser Lauerarbeit ist unscharf. Macht aber nichts. Der Weg am Bahndamm – bei diffusem Licht also ohne direkte Sonneneinstrahlung – der bringt ein beruhigendes „long-ago-feeling“.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s